30. Juli, 2007

wiederaufnahme in den aktivwortschatz 3

Category: [aktivwortschatz] — Admin @ 2:02 pm

Nobis!

Herrlich, gestern Wachtmeister Studer aus dem Jahr 1939 geschaut. Und wie immer in alten schweizer Filmen sind Worte präsent, die man vergessen glaubte. Eines dieser war Nobis. Ich finds noch schwierig zu erklären, denke aber man kann es analog zu ‚Chabis‘ verwenden. Tönt einfach viel besser. Hiess nicht die Maus in der Dialektfassung von Dr. Snuggler Nobis? 

ja ich lebe noch

Category: [daily business] — Admin @ 1:59 pm

es ist nur, zwei Kinder machen irgendwie mehr Arbeit als eines 😉

Aber auch das wird sich mit der Zeit geben. Ansonsten finde ich es sehr schön, dass die Sommerferien wieder mal die Stadt aussterben lassen. Es ist selten so ruhig und angenehm chillig in der Stadt. Ich finde das sehr anregend. 

10. Juli, 2007

ein besuch in basel

Category: [daily business] — tfkXmE24 @ 7:36 pm

Ich weiss, im Anschluss an diesen Artikel werden die Basler auf mich einprügeln, weil ich in Zürich wohne und somit keine Ahnung habe. Ist mir egal, ich will einen kurzen Überblick über einen Tag Basel geben.

Es fängt schon beim Bhf an. Die Drämmli, ich weiss nicht wie ich sagen soll, aber ich erinnere mich gut an die Häme und die Sprüche, welche aus Basel zu den, am Anfang unter Kinderkrankheiten leidenden Cobras kamen. Aber in der Linie 1 fühlte ich mich heute wie im Ostblock. Das tönt im Tram wie wenn es nächstens auseinander fallen würde. Man könnte also nicht das Gefühl haben, dass in Basel viele grosse Firmen ihre Steuern zahlen. Item, das Tram hat gescheppert und aus einem Kasten in der Nähe meines Sitzes hat es verdächtig nach Panne getönt. Ok, ich hab auf ca. 10 alte Trams auch ein neues gesehen. Aber trotzdem, zum Thema Tram möchte ich aus Basel einfach nix mehr hören. Das ist noch nicht mal nostalgisch oder charmant.

Zugeben muss ich aber, dass der Chauffeur extra für einen zu spät gekommenen nochmals anhielt. Das würde in Zürich nie passieren und das find ich schade.

Gewisse Leute im Tram hatten ihre Nasen etwas gar weit oben, das gibt es aber in Zürich auch.

Kaum abgefahren kommen wir schon an einer Bar vorbei, die TransBarent hiess. Und ich weiss nicht, aber dieser Trend ist doch nun schon etwas länger vorbei. Eigentlich wollte ich mal etwas über diese Bar-adox, SchampBar, SonderBar und SansiBars schreiben. Aber ich finde keine dieser Namen mehr, ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Trend vorbei ist.  

Zu guter letzt sah ich um 12 Uhgr Mittags zwei ca. 14 Jährige mit Bierflaschen in der Hand über den Bahnhofplatz stolpern. He ja, die Ferien haben begonnen.

Fazit: Um es zu mögen wäre wahrscheinlich eine etwas längere Auseinandersetzung nötig. Zum Kunsthaus und in die Altstadt bin ich leider diesmal nicht gekommen, die hab ich aber beide schon genossen. Alles in allem nicht gerade Liebe auf den ersten Blick. Aber was nicht ist kann ja noch werden. 

PS: Vielleicht führt mich Falki ja mal in die Geheimnisse dieser Stadt ein 😉 

9. Juli, 2007

weihnachtsbeleuchtung… again!

Category: [daily business] — tfkXmE24 @ 10:36 pm

Einfach lächerlich, was hier in Zürich abgeht.

Da hat diese Stadt EINMAL etwas, das annähernd so etwas wie Metropolenstimmung aufkommen lässt, und dann ist es allen zu kühl, zu modern, zu fortschrittlich und zu wenig weihnächtlich. Geheime Sitzungen finden statt und schnell werden mal kurz 2.4 Mio zusammengekratzt, sodass schob Weihnachten 2008 wieder was kitschiges und unheimlich weihnächtliches in der Bahnhofstrasse hängt. Seldwyla lässt grüssen. Schlimmers als in einem Kaff, wie sich die hier aufführen. Aber schon klar, so ein paar Glühbirnen, die an Strängen hängen lassen die Leute von der ganzen Welt nach Zürich strömen, um so etwas nie dagewesenes zu bestaunen. Aber Röhren mit Dioden drin, die sich der Menge Leute anpassen und schöne Muster generieren? Hat man ja an jeder Ecke. Einfach lächerlich.

 

8. Juli, 2007

läif örs nervt

Category: [daily business] — tfkXmE24 @ 7:01 pm

Ich erinnere mich gut an Live Aid. Wie gebannt sassen wir in der Provinz vor dem Radio und liessen uns die grosse weite Welt in die Stube dudeln.

Das war ein Weltereignis, von DRS3 live übertragen. Weltgeschichte. Ohne Ankündigung auf dem Internet, das es damals in dieser Form nicht gab. Die Welt war weit weniger globalisiert als heute. Darum war wohl ein Konzert aus London oder Südafrika auch was besonderes.

Mittlerweile werden solche globalen Events ja  praktisch inflationär veranstaltet. Und dementsprechend sinkt wahrscheinlich auch der Stellenwert. Mir ging dieses Live Earth ehrlich gesagt am Arsch vorbei. Nicht, weil mich die Thematik nicht interessieren würde, aber wegen der Scheinheiligkeit der ganzen Angelegenheit. Ob das wohl Ökostrom war, der da verpufft wurde? Wohl kaum. Und wurde das klimaneutral gestaltet? Das CO2 auf myclimate.org kompensiert?Die Acts sind ja wohl auch kaum mit dem Zug gekommen…

Eben. Mich interessiert das Thema schon, aber ich häng das auch nicht an die grosse Glocke. Wir haben zum Beispiel kein Auto, tragen da also sehr wenig zum globalen CO2 Haushalt bei. Aber um zu wissen, dass das gut ist brauch ich kein Live Earth und ich glaube den meisten anderen geht es ähnlich. Ich weiss schon seit dem Kindergarten, dass die Abgase der Autos nicht gut sind. Letztendlich muss aber ja jeder bei sich selber anfangen und seinen CO2 Ausstoss mal überdenken. Und dazu brauchts ja wahrscheinlich kein Live Earth. Es ist ganz einfach. Man entschliesst sich weniger oder kein Auto zu fahren.

Und solange Nationen wie die USA noch nicht mal das Kyoto Protokoll umsetzen wollen, ändert wohl auch ein Konzert nichts an deren Meinung.


7. Juli, 2007

ppt is evil

Category: [daily business] — tfkXmE24 @ 4:51 pm

Powerpoint ist sicherlich eine hervorragende Sache. Ich brauche es oft und finde es massiv handlicher als Folien rumzuschleppen.

ABER: Bitte macht doch Kurse, bevor ihr lustige Präsentationen macht, in dem ihr den zukünftigen Ehemann oder einen zu verabschiedenden Kollegen (zwecks Pensionierung) ehrt. Ich kann dieses Bling-Bling nicht mehr ertragen. Da wird animiert bis zum Umfallen, von Farbkombinationen, die Brechreiz verursachen ganz zu schweigen.

Wenn schon PPT dann bitte zwei Farben, eine für die Schrift und eine für den Hintergrund. Und zwar möglichst kontrastreich. Also z.B. Schwarz und Weiss. Und vergesst die Animationen. Wer in PPT animiert hat nichts zu sagen und versucht mit der Optik darüber hinweg zu täuschen. Eine, maximal zwei Schriften reichen übrigens auch.

Ich würd jeweils am liebsten losschreien…

wir haben so nette nachbarn

Category: [daily business] — Admin @ 4:45 pm

ich sitze im Garten und surfe via WLAN und das Ganze noch gratis.

Einfach nett unsere Nachbarn.

gölä und so

Category: [daily business] — tfkXmE24 @ 4:43 pm

Auch eine Möglichkeit, wieder einmal etwas Publicity zu bekommen…

Obwohl ich ja glaube, dass es vor allem genau darum und weniger ums Klima geht…

Und übrigens wird er auf seiner Seite steckbrieflich gesucht und zwar „for serious rock’n’roll“

LOL

eight facts about me

Category: [daily business] — Admin @ 4:39 pm

1. Ich habe als dreijähriger eine Glastüre (mit Drähten drin, denn es war eine Hauseingangstüre) mit meinem Kopf geöffnet, weil sie von Hand nicht aufging. Dies ist auf meiner Stirn immer noch sichtbar…

2. Ich war in meiner Jugend ein Heavy.

3. Anschliessend habe ich auf die 70er Jahre umgesattelt und Hippiesound gehört, was ziemlich praktisch war, denn die langen Haare konnte ich gleich weiterbrauchen.

4. Ich liebe es, Powerpoint-Präsentationen zu halten.

5. Ich war früher DJ und hab mit den aufgelegten Oldies eine zeitlang ziemlich gutes Geld verdient. Es ist an Hochzeiten übrigens genau so, wie heute im Tagi beschrieben.

6. Meine Frau meint, ich schnarche.

7. Die langen Haare habe ich immer noch (in einer Kiste im Keller)

8. Ich habe schon mal in einem Zug in einem Kinowagen gesessen und einen Film geschaut. Gleichzeitig war ich übrigens 3 Tage non-stop in einem Zug unterwegs.

9. Ich kann mir heute keine Witze mehr merken, obwohl ich als Kind ein wandelndes Witz-Lexikon war.

10. Ich kann nicht zählen 😉

3. Juli, 2007

wir kinder vom züriberg

Category: [daily business] — Admin @ 4:52 pm

Sie sind nicht zu beneiden, die armen Kinder vom Züriberg und von der Goldküste.

Gerade heute sind mir wieder ein paar begegnet. Von der Goldküste vom Mami im X5 an den Rennweg chauffiert, stehen sie, ausgestiegen, etwas verloren herum. Die Jungs passen mit ihren Segelschuhen (Slipper, aus Leder) irgendwie so gar nicht in die Bahnhofstrasse. Die Mädels, french-manicürt und wie die Vorbilder aus NY an jedem Arm mit ca. 5 Taschen behängt (von Prada bis Gucci) stolpern über das Kopfsteinpflaster weil die Herren der Schöpfung ihnen auch nicht eine Tasche abnehmen. Na gut, am Gesichtsausdruck zu urteilen sind es die jüngeren Brüder und wahrscheinlich von Mami verknurrt worden, mit der grossen Schwester mit zu gehen. Es ist ein etwas komisches Bild, diese auf Erwachsen und Haute-Volée getrimmten Knaben und Mädchen, die, wahrscheinlich bereits mit Platin Kreditkarte, Papas Geld ausgeben und dabei doch völlig deplatziert wirken. Mir tun sie immer ein Bisschen leid, so geschäftig und wichtig sie sich auch immer darstellen, so ist der Druck auf den Schultern regelrecht zu spüren…